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Der Oberbegriff Demenz umfasst eine Reihe von Krankheitsbildern mit unterschiedlicher Ursache. Die beiden wichtigsten Erkrankungen sind die Alzheimerkrankheit und die vaskuläre Demenz, d.h. ein Hirnfunktionsabbau durch Gefäßerkrankung.
Diese Erkrankungen führen in Folge degenerativer Prozesse ( hauptsächlich der Alzheimerkrankheit ) oder durch Beeinträchtigung der Energieversorgung( vaskuläre Demenz ) zum Verlust von Nervenzellen und zu funktionellen Störungen.
Demenz heißt wörtlich übersetzt: „ Der Geist ist weg“ oder “ Ohne Geist“. Gemeint ist der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Bei Demenzerkrankten kommt es zu einer allmählichen Verminderung der Gedächtnisleistung, der Orientierung, der Sprache, des Denk- und Handlungsvermögen und der Identität. Hinzu kommen Störungen im Erkennen und in der Urteilsfähigkeit.
Neben den kognitiven Störungen treten bei Demenzkranken häufig auch andere psychische Auffälligkeiten auf, wie Depressionen, Schlafstörungen, Unruhe, Angst und Aggressionen.
Diese nichtkognitiven Symptome der Demenz führen zu einer Verschlechterung der Lebensqualität des Kranken und zu einer erheblichen Belastung für die Betreuenden. Sie sind nicht nur Folge degenerativer Prozesse im Gehirn, sondern auch Ausdruck ihres engen Wechselspiels mit psychosozialen Einflüssen, der Persönlichkeit und den noch vorhandenen Konfliktbewältigungsstrategien.
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