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Wir möchten unsere Gäste kennenlernen und die jeweiligen individuellen Neigungen des einzelnen erfahren. Das geschieht durch den persönlichen Kontakt, durch Gespräche und durch intensive Biografiearbeit mit unseren Gästen.
Die Biografiearbeit in unserer Tagespflege wird nach dem Modell von Professor Erwin Böhm durchgeführt, da sich diese gerade bei psychisch veränderten alten Menschen bewährt hat. Innerhalb dieser Biografiearbeit arbeitet man mit sogenannten Auslösern, die den Betroffenen zum Gespräch animieren soll.
Aus diesem Grunde haben wir ein Zimmer gestaltet, das mit diesen Auslösern und Reizen eingerichtet und dekoriert ist. Wir nennen es das „Zimmer der Erinnerung“ und es befinden sich überwiegend Antiquitäten in diesem Raum, die an „Früher“ erinnern. Denn nur wenn wir wissen, was der psychisch veränderte alte Mensch früher geliebt, gehasst und gern getan hat, können wir heute auf ihn eingehen und ihm seine Wichtigkeiten zurückgeben.
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